Vom 18. bis 24. März 2026 fand im Rahmen der Tiroler Innovationswoche 2026 zum zweiten Mal eine Barcamp-Reihe statt – und was für eine! Unter dem Motto „Ideen versetzen Berge” begeisterten die Veranstaltungen in Schwaz, Kitzbühel, Innsbruck und Landeck mit einer Energie und Vielfalt, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nachberichte und Sessions bei den einzelnen Veranstaltungen
Vier Tage – Vier Bezirke – Unzählige Ideen
Die Zahlen sprechen für sich: An den drei Standorten Schwaz, Kitzbühel und Landeck kamen rund 200 Teilnehmende zusammen, brachten 33 Sessions auf den Weg – und das mit einer Begeisterung, die sich in nahezu keinen No-Shows widerspiegelte. Das ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt eindrucksvoll, wie groß der Hunger nach echtem Austausch und gemeinsamer Orientierung in Tirol ist. Eine breite Mischung aus Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen sorgte für genau jene Vielfalt, aus der Innovation entsteht.
Was diese Barcamp-Reihe so besonders machte, war das Herzstück des Formats: Nicht wir, sondern die Teilnehmenden selbst gestalteten die Inhalte. Ohne vorab festgelegte Agenda brachten sie ihre Themen, ihre Fragen und ihre Leidenschaft mit – und schufen damit etwas, das kein Programm hätte vorausplanen können. Die Themen waren so vielfältig wie die Menschen, die sie einbrachten: Künstliche Intelligenz im Recruiting, nachhaltige Unternehmensstrategien, der Tourismus der Zukunft, finanzielle Bildung und alternative Geschäftsmodelle für Start-ups – und vieles mehr. Die Bandbreite zeigt: In Tirol ist das Interesse an Zukunftsfragen lebendig und der Wille zur aktiven Mitgestaltung größer denn je.
Grenzenlos Innovativ in Innsbruck
Einen besonderen Höhepunkt bildete das Barcamp Innsbruck am 20. März, das in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol, dem WIFI Tirol und CEMIT unter dem Titel „Grenzenlos Innovativ!” stattfand. Praxisnahe Impulse trafen hier auf offene Diskussionen – ein kraftvoller Mix, der überregionale, strategische und systemische Fragestellungen rund um Innovation und technologische Entwicklungen ins Zentrum rückte. Die Teilnehmenden bewiesen eindrucksvoll, wie viel Potenzial entsteht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam denken und gestalten.
Regionale Stärke in Schwaz, Kitzbühel und Landeck
In Kooperation mit der Standortagentur Tirol entstanden in Schwaz, Kitzbühel und Landeck Räume, in denen reale Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung direkt aus der Region aufgegriffen wurden. Die hohe Beteiligung durch Session-Einreichungen zeigte, dass die Teilnehmenden nicht als Zuschauende kamen, sondern als Mitgestaltende – engagiert, mutig und mit echten Anliegen im Gepäck. Die Barcamps wurden zu echten Seismographen regionaler Bedarfe und Perspektiven.
Innovation durch Vernetzung
Die Barcamps förderten den interdisziplinären Austausch und ermöglichten den Teilnehmenden, neue Perspektiven zu gewinnen und Kooperationen zu initiieren, die über die Veranstaltungstage hinaus wirken werden. Das Format erwies sich einmal mehr als kraftvolles Instrument, um Innovationsgeist in Tirol nicht nur sichtbar zu machen, sondern aktiv zu entfachen.
Ein riesiges Dankeschön gilt all jenen, die diese Veranstaltungen zu dem gemacht haben, was sie waren: den Teilnehmenden! Ihr Engagement, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, Wissen zu teilen und Neues zu wagen, waren der Motor hinter allem. Rund 200 Menschen, die nicht einfach dabei waren – sondern wirklich mitgemacht haben. Wir sind begeistert, bewegt und von Herzen dankbar.

















